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Die Fotos zeigen Ereignisse aus dem aktuellen Schulleben.

Prävention - Schutz im Netz

Foto: Mädchen im Rollstuhl mit Laptop auf dem Schoß
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Kinder nutzen das Internet immer selbstständiger.

Kinder wachsen mit den neuen Medien als selbstverständlichem Bestandteil ihres Alltags auf. Dadurch sind sie im Umgang mit neuen Medien meist sehr fit – teilweise fitter als wir Erwachsene. Aber: Wir Erwachsene haben mehr Lebenserfahrung. Und die braucht es, um sich sicher im Internet zu bewegen, Gefahren einzuschätzen und Cybermobbing vorzubeugen oder zu begegnen.
Sie als Eltern, wir als Lehrkräfte (und dem können wir Lehrkräfte in der derzeitigen Situation leider nicht nachkommen), müssen den Kindern vermitteln, wie sie sich sicher im Netz bewegen können. Sie müssen wissen, was Cybermobbing bedeutet, was es bei den Opfern anrichten kann und wie leicht es ist, Opfer zu werden. Und auch den potentiellen Tätern muss bewusst gemacht werden, was Cybermobbing bedeutet, und dass es sich um eine strafrechtlich relevante Tat handelt.
Gleiches gilt für Cybergrooming (grob übersetzt: Heranmachen an Kinder und Jugendliche im Internet. In Chaträumen werden oft falsche Identitäten genutzt und der Chatpartner ist unter Umständen nicht der / die, für den er / sie sich ausgibt.)

Beratung

Wenn Sie eine Beratung wünschen, können Sie sich gerne an Frau Claudia Keller (Fortbildungsbeauftragte der LVR-Frida-Kahlo-Schule) wenden.
Bitte schreiben Sie eine Mail an: claudia.keller@lvr-453.logineo.de

Falls Sie darüber hinaus noch Fragen zum Thema „Medienerziehung“ haben, wenden Sie sich bitte an die Schulpsychologische Beratungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises::
Telefon: 02241 – 13-2366
Montag – Donnerstag 8:30 – 12:30 und 13:30 – 16:30 Uhr
Freitag 8:30 – 12:30 Uhr

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Die schulpsychologische Beratungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises gibt hilfreiche Empfehlungen für das Lernen im Netz – für Eltern, Schüler und Lehrkräfte.

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Schon einmal ein paar Hinweise:

Foto: Erwachsene mit Jugendlicher am PC
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Tauschen Sie sich mit Ihren Kindern aus.

Was also können Sie als Eltern gerade in der jetzigen Situation tun? Digitale Medien haben an Bedeutung gewonnen. Sie sind oftmals die einzige genutzte Möglichkeit des Austausches mit Freunden. Wie können Ihre Kinder digitale Medien sicher und sinnvoll nutzen – auch zum Lernen? Wir haben versucht, Ihnen einige Ideen und Anregungen zusammen zu stellen, die Ihnen helfen können.

  • Schützen Sie alle Geräte mit Jugendschutzsoftware.
  • Achten Sie auf Altersbeschränkungen von Filmen und Spielen.
  • Besprechen Sie die Inhalte von Webseiten, Spielen, Chaträumen usw. mit Ihrem Kind und überlegen Sie gemeinsam, welche Inhalte geeignet sind und warum.
  • Erklären Sie ihrem Kind, dass es Kontaktanfragen in Chaträumen (auch Spielen) von Unbekannten NIE annehmen darf. Wir wissen nie, wer tatsächlich dahinter steckt und Täter sind manchmal sehr geduldig, bis sie ihre tatsächlichen Anliegen (intime Fotos, ein persönliches Treffen) kundtun.
    Weitere Infos z.B. auf klicksafe.de
  • Achten Sie auf ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es bei Problemen im Netz immer zu Ihnen kommen kann.
  • Zeigen Sie Interesse an dem, was Ihr Kind im Internet macht! Informieren Sie sich über die Internet- und Handynutzungsgewohnheiten Ihres Kindes und reden Sie darüber. Besprechen Sie mit Ihrem Kind Themen / Probleme rund ums Internet. Das heißt auch: behalten Sie einen Einblick darüber, auf welchen Internetseiten Ihr Kind unterwegs ist.
  • Lernen Sie von Ihrem Kind. Lassen Sie sich seine Internet-Welt erklären.
  • Erleben Sie gemeinsam das Internet! Gerade jetzt und bei jüngeren Kindern (6-13 Jahre) ist dies wichtig. Chatten Sie zusammen. Und lassen Sie sich von Ihrem Kind die Cyberwelt erklären – wie die Kids sie sehen!
  • Die Hemmschwelle für Cybermobbing via WhatsApp und andere Dienste ist bei Kindern und Jugendlichen oft geringer als im persönlichen Kontakt. Daher ist es wichtig, ggf. auch Einblick in die Chatverläufe zu haben.
  • Fragen Sie nach, wenn Ihr Kind plötzlich traurig ist, deutlich mehr oder weniger chattet.
  • Seien Sie Vorbild, was die Nutzung von digitalen Medien angeht. Dies könnte so aussehen, dass Sie selbst aufs Handy verzichten beim Essen oder bei gemeinsamen Aktivitäten.
  • Vereinbaren Sie feste Zeiten zu denen digitale Medien genutzt werden dürfen. Das sollte für Erwachsene und Kinder gelten.
  • Nutzen Sie die Geräte sinnvoll zum Lernen.
  • Achten Sie auf medienfreie Zeiten.
  • Überlegen Sie sich Aktivitäten, die Sie und Ihre Kinder ohne digitale Medien machen können - Spielen, Sport / Schwimmen, Basteln / Bauen, (Vor-)Lesen, Tierparkbesuche oder Zoo, Schnitzeljagd im Wald ... (auch hier kann das Internet für die Recherche hilfreich sein),
  • Ratgeber Cyber-Mobbing „klicksafe“ bietet Hilfen und Informationen für Eltern: www.klicksafe.de/fileadmin/media/documents/pdf/klicksafe_Materialien/Eltern_Allgemein/Elternratgeber_Cybermobbing.pdf
  • Die Seite Bündnis gegen Cybermobbing bietet kompakt Informationen rund ums Thema Cybermobbing und Internetnutzung.

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