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Die Fotos zeigen Szenen aus verschiedenen Konzept-Bereichen.

Schulhunde an der LVR-Frida-Kahlo-Schule

Das Foto zeigt eine kleine weiß-graue Mischlingshünding im Gras liegend mit einem Knochen.
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Unsere Schulhündin Frida

Einmal in der Woche ist „Frida“-Tag! An der Seite von Herrn Baerecke läuft ein fröhlicher Hund in die Schule. Das ist Frida, eine kleine Mischlingshündin und unser jetziger Schulhund. Schülerinnen und Schüler arbeiten unter Anleitung mit ihr. Schwerstbehinderte genießen das Kuscheln an ihrem weichen Fell und die Entspannung. Autisten können lernen, Kontakt aufzunehmen und Ängste abzubauen. Frida setzt die erfolgreiche Arbeit unserer früheren Schulhunde Jule und Findus fort.

Das Foto zeigt einen schwerstbehinderten Schüler, der neben dem Schulhund Jule liegt mit einer Hand auf ihrem Fell.
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Entspannen mit Jule

Der Umgang mit einem Hund kann im sozial-emotionalen Bereich das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl stärken. Andere psychische Aspekte sind der Abbau von Ängsten, das Erleben von Glücksgefühl, Entspannung und Ruhe, Erlernen von Kontaktmöglichkeiten zu anderen Lebewesen (besonders bei autistischen Kindern) und die Verbesserung der Konzentration.

Der Einsatz eines Schulhundes im Schulalltag kann sich positiv auf alle Wahrnehmungsleistungen der Schülerinnen und Schüler, auf das Körperbewusstsein sowie die Koordination auswirken. Betrachtet man den kognitiven Bereich, kann die Arbeit mit dem Hund dazu führen, dass sich Ausdauer, Merkfähigkeit und Sprachproduktion verbessern, was sich positiv auf Lern- und Leistungsfähigkeit auswirken kann. Wenn der Hund auf sprachliche Befehle hören soll, müssen die richtigen Befehle eingeübt und für den Hund verständlich ausgesprochen werden. Dazu kommt oft, dass hier eine richtige Sprachmodulation eingeübt werden muss, also nicht Brüllen, sondern deutliches und lautes Sprechen.

Das Foto zeigt einen Schüler mit gespreizten Beinen, durch die der Schulhund Findus hindurch geht.
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Kunststücke mit Findus

Im motorischen Bereich können die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit dem Hund ihre Feinmotorik verbessern, z.B. beim Zerteilen und Verfüttern von Hundeleckerchen. Beim Bürsten des Hundes wird die Handmotorik trainiert. Wird ein Hund an der Leine geführt, müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Bewegungen mit denen des Hundes abstimmen. Im Umgang mit dem Hund können Handzeichen eingeübt werden, um dem Hund „Befehle“ zu geben oder wenn der Hund Tricks einüben soll. Beim Aufbau von Hindernisparcours oder beim Verstecken der Hundeleckerchen trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Raumorientierung.

Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig und gewinnbringend die Förderung mit einem Schulhund gestaltet werden kann.

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